Da die Vorlesung „Geschichte des Films: Vom Kino der Attraktionen bis 1945″ heute leider ausgefallen ist, nutze ich den halbvollen Akkustand meines Schleppis, um noch schnell zu sagen, wies mir hier ergeht.
Nach viereinhalb Tagen im Backpacker-Hotel und einem entsprechenden Schlafdefizit konnte ich heute in ein Zimmer ziehen, welches mir ein älterer Herr netterweise untervermietet. Naja, netterweise ist gut, das Zimmer ist zwar möbliert, kostet aber 600 ChF pro Monat, ist dabei aber nur knapp 10 m² groß. Und die Wohnung riecht irgendwie nach altem Menschen. Ja, werft mir Jugendfaschismus vor, aber ihr alle kennt diesen Geruch und seid froh, wenn ihr ihn nicht mehr riechen müsst. Jedenfalls habe ich das Zimmer vorerst bis Ende September gemietet und warte ab, wie sich die Dinge entwickeln. Wenigstens habe ich meinen eigene Schlafplatz.
Am Freitag werde ich dann erstmals richtig ausgehen. Die Erasmus-Netzwerk-Leute veranstalten eine große Party im „Dynamo“ und ich besorge mir gleich schonmal Karten. Mal schauen, wie’s wird.
Groß fraternisiert mit meinen Kommilitonen und -Innen konnte ich mich leider noch nicht. Aber auch da heißt es wohl abwarten. Vielleicht ergibt sich die ein oder andere Bekanntschaft noch. Wir werden sehen…
Soweit,
Johnny M.