Ich habe ja angekündigt, sobald ich in Zürich bin regelmäßig Einträge zu schreiben. Bleibt zu hoffen, dass mir das auch gelingt.
Und um mich auch daran zu halten, ein kurzes Update aus der größten Stadt der Schweiz:
Ich bin heute hier angekommen (mal wieder) und darf noch bis Samstagmorgen bei einer Bekannten, der Maike wohnen. Sie ist so nett und lässt mich in einem leeren Zimmer der siebener WG schlafen, in welche sie eingezogen ist. Momentan sind sie zu dritt: Maike, Yasha und Moritz, und die beiden Jungs sind sehr sympathisch.
Es freut mich für Maike, dass sie in einer so tollen WG wohnt. Ich für meinen Teil konnte mir aber keine feste Bleibe bisher organisieren, was etwas an meinem Ego kratzt, nicht aber an meinem Optimismus (O-Ton Maike: „Ich glaube, ich würde am Rad drehen, wenn ich jetzt noch keine Wohnung hätte.“).
Wie dem auch sei, die nächsten Tage bestehen vermutlich aus einer intensiven Suche nach Wohngelegenheiten, abseits der Notunterkünfte des Sozialamtes der Stadt Zürich. Möge das Glück mir hold sein, auf dass ich nicht noch meine Wohnhöhle auf dem Ütliberg graben muss. Denn leider habe ich nicht dieses Büchlein mit dem vielversprechenden Titel „How to shit in the woods“ rechtzeitig von Robert erstehen können. Und ohne diese Anleitung…
In diesem Sinne,
J-