ich hatte in meiner schulzeit am erasmus-von-rotterdam-gymnasium viersen einen sportlehrer in der oberstufe, bei dem ich immer fußball spielen musste und mich deshalb von einem „gut“ in sport (und das bei mir als ewigen „befriedigend“-kandidaten und bundesjugendspiele-hasser) auf eine „ausreichend“ verschlechterte. nun, von diesem lehrer war bekannt, dass er mal bei borussia möchengladbach gespielt hat. und in einem kurzen anfall von langeweile habe ich ihn mal gegooglet gegoogelt bei google eingegeben und folgendes kam dabei heraus: er spielte zwei ganze jahre, von 1974 bis 1976 bei dem verein, hat aber keinen einzigen einsatz gesehn und dementsprechend auch keine tore geschossen. ohne ihm etwas böses zu wollen, konnte ich mir ein hämisches grinsen nicht verkneifen… hehe…
Archiv für Oktober 2008
ein kleiner triumph
alles in butter in kalkutta
so, die welt sah am samstag einen glücklichen menschen: ich habe endlich einen schreibtisch. achja, und jörg haider hatte samstag einen tödlichen autounfall, was von meiner seite auch sehr positiv aufgenommen wurde. leider haben die beiden rechten parteien in österreich zusammen immernoch 28%, aber zumindest ist ein weiterer nazi tot.
abgesehen davon, konnte ich heute auch endlich ein wlan-netz bei uns in der „pöbel-wg“ einrichten, so dass ich jetzt hoffentlich öfter die woche zusammenfassen kann. naja, und musik hören und übers netz spielen, diese kleinigkeiten eben.
also, dann bis demnächst,
J-
früher war alles besser
ich habe gerade den Link zu meinen alten Beiträgen im Medienblog der Universität Trier gefunden. Im Zuge maßloser Selbstüberschätzung, gepaart mit ein wenig Eigenwerbung, könnt ihr hier diese kurzen Pamphlete gegen den Innovationsstau in den deutschen Medien einsehen. Vielleicht bringt euch ja der ein oder andere Artikel etwas zum schmunzeln. Dann nämlich hätte ich mein eigentliches Ziel erreicht.
Drei Wochen auf 35 Zeilen
So, mittlerweile ist ja doch mehr Zeit vergangen als ich gedacht habe und ich hätte auch viel zu schreiben. Ich hab aber schlicht keine Lust, alles lang und breit darzulegen, deswegen hier die Kurzfassung:
Bin vor knapp zwei Wochen auf einem Konzert der „Futureheads“ gewesen. Kann ich als Live-Band sehr empfehlen, die haben richtig gut gerockt, obwohl ich dank myspace und youtube anfangs etwas skeptisch war.
Dann waren wir auf dem Züricher-Mobilitätsfest, wo wir uns eher mäßig organisiert haben, aber immerhin konnten wir diverse Kinder und Eltern verärgern, indem wir diverse Fahrgeräte konfisziert haben. Ich habe Beweisfotos davon geschossen, die sind momentan aber noch unter Verschluß. Okay, ich hab sie noch nicht gespeichert. Kommt noch. (Nachtrag 16. 10.: Sind da)
Dann wurde im Zürcher Hauptbahnhof die Oper „La Traviata“ Live aufgeführt. Ich war vor Ort, fand es aber weniger toll. Wir sind dann stattdessen zu einer Bekannten gefahren und haben, natürlich, etwas getrunken. Ich finde Opern immernoch sehr fragwürdig.
Dann bin ich bei dem alten Herrn ausgezogen und dankenswerter Weise bei Klaus untergekommen, bis ich gestern in mein eigenes, endlich dauerhaftes Zimmer in Zürich ziehen konnte. Ich muss mir zwar jetzt noch ein paar Möbel organisieren, aber das wird schon irgendwie funktionieren.
Achja, am Samstag gab’s mal wieder ‘ne Party, diesmal bei Sascha, einer slowenischen ERASMUS-Studentin. Es waren sehr viele Schweden zu Gast. Betrunkene Schweden sind bestimmt lustig, aber als sie beschlossen haben, kollektiv ihre Hosen auszuziehen, das dies eine „No pants-party“ sei, sind Steffi, Laura und ich dann doch lieber gegangen. Fotos folgen.
Nicht zu vergessen sind natürlich die Wahlen in Österreich, die der FPÖ und der BZÖ insgesamt 30% beschert haben. FPÖ und BZÖ sind rechtsradikale Parteien. Damit wählte fast jeder dritte Österreicher rechts. Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, aber mich verunsichert das ein bisschen.
Okay, soweit zur Kurzfassung. Jetzt noch schnell, was für mich hier anliegt:
Ich muss meine Möbel organisieren (die Bedeutung eines Schreibtisches wird gemeinhin ja unterschätzt), und ich muss versuchen, regelmäßiger zu schreiben. Ich wollte mir dafür das Wochenende freihalten, aber wenn es so weiter geht wie bisher benötige ich das Wochenende eher zum ausnüchtern ausschlafen. Im Laufe der nächsten Wochen werde ich hoffentlich dazu kommen, etwas über das Leben in der Schweiz sowie das Studium an der Universität Zürich zu schreiben. Aber jetzt muss ich erstmal in die Mensa
In diesem Sinne,
J-


