Ich war letzte Woche bei meinen Eltern und kam diesen Samstag wieder.
Wieder daheim gewesen zu sein hat meine Motivation etwas gehoben, nicht zuletzt da ich eine völlig untolerable Gewichtszunahme an mir entdeckt habe die jetzt wieder runter muss. Vorzugsweise durch Sport und Dancen, Baby.
Die letzten Tage vor meiner Abreise waren etwas dröge, da mir meine eigene Bräsigkeit bewusst geworden ist. Die Erkenntnis, in Zürich kaum etwas „gemacht“ zu haben und fast nichts von „der Schweiz“ gesehen zu haben, ist mir ziemlich sauer aufgestoßen. Ich werde mich deshalb bemühen, die nächste Zeit wenigstens ein paar Wünsche in Taten umzusetzen. Dazu gehört in Lausanne vorbeizuschauen, Bologna zu besuchen, ein paar mehr Clubs in Zürich kennen zu lernen und, das aber nur vielleicht, sich ein paar Schweizer Städte anzusehen. Das alles ist ja leider nicht nur von meiner eigenen Lust oder Unlust abhängig, sondern auch vom lieben Geld. Mal sehen
Morgen ist in Zürich das „Sächseläuten“ oder „Sächsilüüte“, wie es im Dialekt heißt (wobei die Schreibart, ich wurde gerade darauf hingewiesen, nicht verbürgt ist). Dabei wird zur Verabschiedung des Winters eine große Puppe öffentlich verbrannt. Ich werde die Tage mehr davon berichten. Wer bereits jetzt wissen will, wie das alles vonstatten geht, der kann bei Wikipedia vorbeischauen.
Bis die Tage,
J-