07
Jun
09

bologna

Gestern kam ich von einem Kurztrip nach Bologna zurück. Zwar erst um 0.30 am Sonntag, da der Zug in Bologna anderthalb Stunden Verspätung hatte, aber immerhin. In Bologna habe ich Fiona besucht und mich sehr gefreut, sie wiederzusehen. Anna war leider nicht verfügbar.

Leider denken die meisten heutzutage eher an den Bologna-Prozess, wenn sie den Namen dieser norditalienischen Stadt hören. Tatsächlich hat die Stadt an sich aber nur wenig mit den Reformen zu tun, die der Prozess in Gang setzte. Aber das kann man auch woanders nachlesen…

Die Stadt an sich hat mich sehr beeindruckt, einerseits, weil sie etwas ganz anderes ist, als was ich bisher sehen durfte (und das war leider nicht viel), gleichzeitig aber genau das Bild von Norditalien trifft, dass man aus den Medien kennt. Wie dem auch sei, es ist eine wirklich schöne Stadt und es sei jedem empfohlen, sich mal dort umzuschauen. Wenigstens um mal in der Stadt mit der ältesten Universität Europas gewesen zu sein. Oder mal Spaghetti Bolognese in Bologna gegessen zu haben. Letzteres dürfte aber schwer werden, denn das kennt niemand dort. Pasta „al ragú“ schon eher.

Auf den Fotos, die ich leider nur mit meiner 2 Megapixel-Handykamera schießen konnte, sieht man den Piazza San Stefano mit Kirche und dann einige Photos vom Torre Asinelli aus geschossen: Zuerst den Westen der Stadt mit Piazza Maggiore, denn ein Blick in den Norden, dann Osten und schließlich in den Süden, mit den Bergen im Hintergrund.

Zum San Stefano gibt es noch zu sagen, dass dies wahrscheinlich einer der coolsten Plätze der Stadt ist. Hier treffen sich jeden Tag, vor allem aber natürlich am Wochenende, jungen Leute und setzen sich einfach hin. Manche bringen sich Decken mit, fast alle haben sie Alkohol dabei. Sowas findet man wahrscheinlich kaum sonst irgendwo. Was sehr schade ist, aber naja.

In diesem Sinne,

J-


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