Die Ergebnisse der Kommunalwahl für meine Kreis sind keine Neuigkeiten, eigentlich:
Die CDU hat in Nettetal die Mehrheit errungen mit 48 % (21 Sitze), die SPD immernoch zweitstärkste Macht mir immerhin 20 % (9 Sitze). Hinzu kommen die Grünen mit 9 %, die FDP etwas stärker mit 11 % (4 bzw. 5 Sitze). Interessant hierbei: 5 Sitze gehen an die lokalen Parteien Aktive Bürger für Kaldenkirchen (ABK, 3 Sitze) sowie Wir in Nettetal (WIN, 2 Sitze). Die Prozentwerte sind alle gerundet, fehlende Prozent an hundert sind nur meiner mathematischen Faulheit zurückzuführen. Auf die Implikationen dieses Wahlverhaltens bin ich ja bereits im letzten Post eingegangen, die Zahlen dienen nur zur Bestätigung. Die CDU stellt übrigens wieder den Bürgermeister. Recht überraschend (oder eben nicht, wie man’s nimmt), ist die starke Stellung der ABK, was darauf hindeutet, dass dieser Stadtteil Nettetals in hohem Maße für eine eigene Stadtteilpartei gestimmt hat. Schrecklich, diese Spalter von der Grenze. Ein erneuter Beweis, dass die Kaldenkirchener alle einen an der Klatsche haben (rational gesprochen, politisch gesehen ist das ein völlig legaler Vorgang, der auf das Gefühl der Kaldenkirchener zurückzuführen ist, im Stadtrat nicht genügend repräsentiert zu sein).
Thönessen ist Bürgermeister in Viersen geblieben, was keine große Überraschung ist. Die CDU ist, trotz des SPD Bürgermeisters, in sowohl im Kreis als auch in der Stadt wieder vorne, die SPD zweitstärkste Kraft. Wie seit Jahren schon. Traurig: Die Nazis (NPD) sitzen mit einem Abgeordneten im Kreistag, genau wie im Viersener Stadtrat.
Wer nochmal alles nachlesen will:
Nettetal
Viersen
Kreis Viersen
Bis dann,
J-
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